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Von Traumtaschen, Sommerregen und Schienersatzverkehr

Am letzten Donnerstag, dem ersten Tag meiner Sommerferien, ging es in meine Lieblingsstadt Hamburg.

Wie immer begann mein Shoppingausflug bei Zara, im Sale ergatterte ich ein Traumblüschen aus schwarzem Tüll und Ohrringe mit kleinen Ballettschuhen.

Doch als wir, mein Freund und ich, den Laden verließen hatte sich der Himmel schlagartig verdunkelt. Gemeinsam rannten wir durch den Sommerregen und flüchteten uns in eine Starbucks Filiale. Durchnässt versorgten wir uns mit Koffein und warteten den Schauer ab.

Es ging also weiter zu Mango. Eine Traumtasche, mit der ich schon die ganze Saison geliebäugelt hatte war endlich reduziert. Für 20 anstatt 40 Euro durfte sie dann endlich mit nach Hause. Außerdem stöberte mein Freund ein süßes, dunkelblaues Kleid auf, dass auch mitkommen durfte.

Es ging weiter zur Europapassage. Was soll ich sagen, ich liebe Stifte und noch mehr liebe ich den riesigen Kreativladen „Idee“. Und ja, ich brauche tatsächlich so viele Stifte. Und nein, die erfüllen nicht alle den gleichen Zweck. Bei „Flying Tiger“ fand ich noch mehr Stifte, Überraschung, und dieses süße Washi Tape.

Danach fuhren wir mit dem Bus ein bisschen raus, zur Schanze, und besuchten dort den Secondhandladen „Pick and Weight“. Man bezahlt die Klamotten also nach Gewicht, was ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Der Laden ist echt gut sortiert und voller Schätze. Ich probierte einige Levi’s Hosen an, doch Schlaghosen sind einfach nichts für mich. Also kam hier nichts mit. Doch wer Secondhandläden mag, dem kann ich diesen nur empfehlen.

Wir aßen bei einem kleinen Italiener zu Mittag und begaben uns zurück in die Innenstadt.

Dort beschloss ich, dass ich unbedingt noch ein Paar Schuhe brauchte. Unser Zug ging aber um 18.48, weshalb wir um 18.15 durch H&M rannten und nach Schuhen Ausschau hielten. Was soll ich sagen, wir haben welche gefunden und ich bin verliebt. Das Beige passt zu allen Farben und man kann die Schuhe sowohl alltäglich, als auch schick stylen. Die Netzstrümpfe durften auch noch mit, gegen die Netzstrumpfhose wehre ich mich noch, doch ganz konnte ich den Trend einfach nicht auslassen.

Wir waren also pünktlich am Bahnhof und unser Zug kam auch. Doch dank des Unwetters fuhr dieser nicht weit. Wir warteten also eine Stunde auf einen Bus. Dieser war dann natürlich restlos überfüllt. Bis wir zum nächsten Bahnhof gejuckelt waren verging eine weitere Stunde und als ich endlich in meinem Bett lag, da waren fünf Stunden vergangen.

Trotzdem verbrachten wir eine sehr schöne Zeit in Hamburg und mit meiner Ausbeute bin ich auch sehr zufrieden.

Bis ganz bald!

Von Träumen aus Samt, Spitze und Jeans

Endlich finde ich Zeit euch den versprochenen Haul abzutippen. Es tut mir echt Leid, aber die Schule fordert zur Zeit leider fast meine ganze Zeit.

Aber kommen wir zu den schönen Dingen. Wie diesen traumhaften, smaragdgrünen Samtbody den ich im Zara-Sale für 3,99€ (!!!) ergattert habe. Er hat einen tiefen Rückenausschnitt und ich liebe das Gefühl des Stoffes auf meiner Haut. Außerdem fängt er das Licht total schön ein.

Das weiße Shirt habe ich bei Forever21 gefunden. Selbst wenn mein Name auf der Tasche gestanden hätte, dann hätte es nicht besser zu mir gepasst. Ich lasse nichts über meinen Kaffee kommen, auch mag ich den V-Ausschnitt sehr. Für 10,00€ kann man auch nicht so viel falsch machen.

Das süße Brallette ist ebenfalls von Forever21 und ich liebe es. Ich bin schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach einem Brallette in diesem Stil, aber entweder sie kosteten ein halbes Vermögen oder sie waren einfach unbequem. Doch nicht dieses, es sitzt super und bei einem Preis von 11,00€ kann man nichts sagen.

Die Jeans sowie das graue Shirt habe ich in meinem absoluten Lieblingsladen, Brandy Melville, gefunden. Auch wenn die Jeans bei Brandy Melville nur onesize sind und echt klein aussehen passen sie auch einer Größe 36. Sie schmeicheln meiner Figur sehr, sind dabei aber auch noch bequem. Ebenfalls habe ich mich sofort in die coolen Cut-Outs am Knöchel verliebt. Für 55,00€ kam die Jeans also mit.

Das Shirt ist einfach nur super weich und schön figurbetont geschnitten. Ein klassisches Musthave von guter Qualität ist nie verkehrt. Für 17,10€ ging auch dieses Lieblingsstück in meinen Besitz über.

Das war es auch schon, ich hatte ehrlich gesagt mit Schlimmeren gerechnet;) Ich bin also ganz stolz mich mal ein bisschen zurückgehalten zu haben (tippt sie, während scho wieder 4 Teile in ihrem Asos- Warenkorb liegen).

Bis zum nächsten mal, eure Emily!

PS: Für mehr Outfitinspirationen schaut gerne auf meinem Instagram-Account vorbei: @emilys_wonderful_world

Von Schneestürmen, Flohmärkten und Graffiti

Ich habe das lange Wochenende mit meinem Freund und seiner Familie in Berlin verbracht. Am Samstagmorgen brachen wir auf und verbrachten die nächsten 5 Stunden entweder im Zug, oder an einem Bahnhof. Endlich erreichten wir Berlin, trotz der einschläfernden Fahrt wurde ich hibbelig. Ich wollte raus, die Stadt entdecken und vor allem meine schwere Reisetasche loswerden. Also bezogen wir erst unser Hostelzimmer. Wir haben im A&O Hostel Mitte übernachtet und hatten ein Doppelzimmer. Für die Preise ist die Lage und auch die Ausstattung der Zimmer genial, auch das Frühstücksangebot war in Ordnung. Leider schmeckte der Kaffee nicht, weshalb ich grausam unterkoffeiniert war.

Hier findet ihr weitere Informationen:

https://www.aohostels.com/de/berlin/berlin-mitte/

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten lernte ich noch Georgs Tante kennen und wir aßen bei einem Inder zu Abend. Das Essen war super lecker, wenn ihr einmal Basmatireis gegessen habt, dann wollt ihr nie wieder normalen Reis essen! Wir ließen den Abend noch gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es dann aber richtig los! Auf dem Weg zum Flohmarkt am Boxhagener Platz haben wir die East-Side-Gallery bewundert. Der Flohmarkt war gut besucht und man konnte ganz wunderbar Menschen beobachten. Leider habe ich nichts gefunden, wir waren wohl schon zu spät für die richtigen Schätze. Auf dem Rückweg stolperten wir über einen weiteren Flohmarkt am Ostbahnhof. Der wurde auch noch fleißig durchstöbert, aber auch hier blieb ich leider erfolglos. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es zum Italiener. Ich traute meinen Augen nicht, als ich die Karte sah. Bot der Italiener doch tatsächlich Nutellapizza an. Ich hätte mich wohl nicht getraut diese zu probieren, wenn mir Georg nicht 100 mal versichert hätte, dass sie wirklich schmeckt. Am Ende teilten wir uns eine und sie war himmlisch. Es war einfach Pizzateig mit einer dicken Schicht Nutella und das wurde dann zusammen geklappt, so lecker!

Am Montag ging es dann endlich zum Shoppen auf den Ku’damm. (Der Haul folgt demnächst) Georg und ich verbrachten den ganzen Tag damit durch die Läden zu ziehen, etwas zu Essen und natürlich mit Graffiti bewundern. Mich fasziniert einfach, wie die Schriftzüge und die Kunstwerke das Gesicht von Berlin definieren, es aber auch immer wieder verändern. Man fragt sich in Berlin eher, in was für eine Gegend man hier wohl gekommen ist, wenn keine Graffiti zu sehen sind, als anders herum.

Abends haben wir dann noch die Kuppel im Bundestag bestiegen und Berlin bei Nacht bewundert. Das war der einzige Tag, an dem ich meine Sneakers angezogen hatte. Das war der einzige Tag, an dem ich meine neue Hose mit den coolen Cut-Outs an hatte. Das war der Tag, an den wir in einen Schneesturm gerieten. Nach 5 Minuten war mein stylischer Filzmantel durchnässt. Meine Knöchel wurden taub vor Kälte. Aber es war wunderschön. Wir sahen zu, wie sich eine saubere, weiße Schneedecke über die dreckigen Straßen und besprühten Häuser legte.

Im Hostel stellten wir fest, wie schnell die Zeit doch vergeht und, dass wir tatsächlich schon packen mussten. Gedacht, getan.

Am Abreisetag unternahmen wir noch einen kleinen Schneespaziergang und stiegen dann in den Zug.

Meine Kleinstadt hat mich wieder.

Bis ganz bald,

eure Emily!

Von Knäckebötchen, neuen Socken und Mädelsurlaub

Letztens verbrachte ich mit meiner Mutter, meiner Schwester, meiner Patentante und ihrer Tochter ein paar sehr schöne Tage in Amsterdam. Wir hatten über Airbnb ein Hausboot gemietet, was ziemlich cool war. Zusätzlich zu unserer Unterkunft brachte es nämlich auch ein kleines Bötchen mit sich, dass wir immer benutzen durften. Dank seiner Größe und atemberaubender Geschwindigkeit tauften wir es liebevoll “Knäckebötchen”. Unser Knäckebötchen war ein treuer Begleiter, der uns mühelos durch die Grachten führte und uns sich wie Einheimische fühlen lies.

Natürlich besuchten wir auch das Anne Frank Haus, zum Glück hatten wir die Tickets vorbestellt und mussten deshalb kaum anstehen. Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert, es ist sehr eindrucksvoll, hinterließ bei mir aber auch ein Gefühl der Beklommenheit und Trauer.

Wir hielten an einem kleinen Café, um das Gesehene noch etwas verarbeiten zu können und machten uns dann zu einem kleinen Stadtbummel auf. Die Haupteinkaufsstraße fand ich grausam, ein Turiladen reite sich an den nächsten und die schmale Straße war hoffnungslos überfüllt. Schnell flüchteten wir uns in die weniger belebten Gassen und fanden einige niedliche Lädchen, die schön in das Amsterdamer Stadtbild passten. Wir kamen auch an einem Socken-laden vorbei und ich entdeckte im Schaufenster Socken mit Van Goghs Selbstporträt, ich zerrte die anderen in den Laden und fragte die nette Verkäuferin aufgeregt, ob sie auch Socken mit Van Goghs Stairy Night hätten. Die freundliche Verkäuferin führte mich zu eben diesen Socken und ich verliebte mich sofort in sie. Keine Frage, die waren gekauft.

Abends statteten wir noch den Food Hallen einen Besuch ab, das ist eine große Halle voller Streetfood-Ständen. Jeder suchte sich etwas leckeres und wir ließen den ersten Tag in Ruhe ausklingen.

Am nächsten Tag ging es ins “Rijks Museum”, dort wurden stundenlang Kunstwerke bewundert und ein ziemlich leckerer Cappuccino getrunken. Ebenfalls fanden wir einen Raum in dem wir selbst Zeichnen Konnten, diese Möglichkeit wurde natürlich auch noch ausgenutzt.

Abends kochten wir auf unserem Hausboot und saßen noch etwas zusammen, da wir am nächsten Tag schon aufbrechen mussten. Davor waren wir noch in einem total niedlichen Café frühstücken, dessen Wanddeko aus Voguecovern bestand, ich war sofort verliebt.

Wir brachten die anderen mit dem Knäckebötchen zum Bahnhof und traten selbst die Heimfahrt an.

Abschließend war es eine sehr schöne Zeit mit tollen, neuen Erkenntnissen und hey, ich habe zwar noch keinen Führerschein, aber ich bin in Amsterdam schon Knäckebötchen gefahren.

Mit lieben Grüßen und bis ganz bald,

eure Emily

Von wunden Füßen und elektrisierenden Straßen

Da ich schon Sommerferien habe ging es für mich, meine Geschwister, meinem Cousin und meinen Großeltern für 4 Tage in meine Lieblingsstadt, nach London.

Die Reise begann schon um 3:00, aber nach dem ersten Cappuccino am Flughafen, war ich schon fast ansprechbar.

Als wir endlich im Taxi saßen, um zum Hotel zu kommen hätte ich am Liebsten die Scheibe geöffnet und der näher kommenden Skyline zu gerufen: “Honey, I`m home!”

Nach dem wir unser Zimmer bezogen hatten gingen meine kleine Schwester und ich schon mal auf Entdeckungstur und waren auch gleich erfolgreich. (Ein Haul-Beitrag folgt;)

Meine Großeltern (ich natürlich auch;) vertreten die Meinung, dass man sich Städte erlaufen muss, also spazierten wir und wir liefen und wir gingen und wir flanierten, mindestens 15 km am Tag. Wir liefen uns die Füße wund und ich liebte es. Gab es doch an jeder Ecke etwas zu sehen, ob es die ausgefallenen Outfits waren, die bunten Straßen, die tollen Läden oder die Gebäude, ich staunte und staunte. Ich staunte so viel, dass ich meine wunden Füße vergaß und meistens ein ziemliches Stück vor den anderen lief und immer wieder anhalten musste, um meinen Anhang nicht zu verlieren.

Einmal fuhren wir mit dem Taxi nach Camden Lock, dass ist ein riesiger Markt, dort werden handgefertigte Schmuckstücke, Schuhe, Kleidung und auch Möbelstücke verkauft. Es ist quasi ein großer Hippie-Markt voller interessanter Sachen. Wir hatten 2 Stunden, doch man hätte den ganzen Tag dort verbringen können. Falls ihr irgendwann in London sein solltet, empfehle ich euch diesen Markt von ganzem Herzen. Ihr werdet einzigartige Schmuckstücke finden, die euch ewig an einen wunderschönen Tag erinnern werden.

Natürlich mussten auch die bekannten Wahrzeichen abgelaufen werden, wir entschieden uns auch noch dazu eine Themsefahrt zu buchen. Es war eine tolle Entscheidung, wir fuhren an so ziemlich allen Wahrzeichen vorbei, ohne die Menschenmassen, ohne anstehen und wir konnten unsere wunden Füße endlich ein bisschen ausruhen.

Natürlich darf in London auch kein Pub Besuch fehlen, wer ihn London war und keine Fish & Chips gegessen hat, war der dann überhaupt wirklich da? Ich meine nicht, und für die, die keine Fischesser sind, probiert es einfach aus;) Der Fisch schmeckt nach nichts, es geht eher um die Panade und die ist einfach super lecker. (Ich kriege schon wieder Hunger)

Abschließend juckt es mich nach diesem Beitrag schon wieder unter den Fußsohlen und ich würde am liebsten los marschieren, tja, das geht leider nicht.

Naja, es war wunderschön und ich würde London immer als Reiseziel empfehlen.

Ich wünsche euch allen noch einen tollen Tag und bis bald,

eure Emily