Ich habe das lange Wochenende mit meinem Freund und seiner Familie in Berlin verbracht. Am Samstagmorgen brachen wir auf und verbrachten die nächsten 5 Stunden entweder im Zug, oder an einem Bahnhof. Endlich erreichten wir Berlin, trotz der einschläfernden Fahrt wurde ich hibbelig. Ich wollte raus, die Stadt entdecken und vor allem meine schwere Reisetasche loswerden. Also bezogen wir erst unser Hostelzimmer. Wir haben im A&O Hostel Mitte übernachtet und hatten ein Doppelzimmer. Für die Preise ist die Lage und auch die Ausstattung der Zimmer genial, auch das Frühstücksangebot war in Ordnung. Leider schmeckte der Kaffee nicht, weshalb ich grausam unterkoffeiniert war.

Hier findet ihr weitere Informationen:

https://www.aohostels.com/de/berlin/berlin-mitte/

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten lernte ich noch Georgs Tante kennen und wir aßen bei einem Inder zu Abend. Das Essen war super lecker, wenn ihr einmal Basmatireis gegessen habt, dann wollt ihr nie wieder normalen Reis essen! Wir ließen den Abend noch gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es dann aber richtig los! Auf dem Weg zum Flohmarkt am Boxhagener Platz haben wir die East-Side-Gallery bewundert. Der Flohmarkt war gut besucht und man konnte ganz wunderbar Menschen beobachten. Leider habe ich nichts gefunden, wir waren wohl schon zu spät für die richtigen Schätze. Auf dem Rückweg stolperten wir über einen weiteren Flohmarkt am Ostbahnhof. Der wurde auch noch fleißig durchstöbert, aber auch hier blieb ich leider erfolglos. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es zum Italiener. Ich traute meinen Augen nicht, als ich die Karte sah. Bot der Italiener doch tatsächlich Nutellapizza an. Ich hätte mich wohl nicht getraut diese zu probieren, wenn mir Georg nicht 100 mal versichert hätte, dass sie wirklich schmeckt. Am Ende teilten wir uns eine und sie war himmlisch. Es war einfach Pizzateig mit einer dicken Schicht Nutella und das wurde dann zusammen geklappt, so lecker!

Am Montag ging es dann endlich zum Shoppen auf den Ku’damm. (Der Haul folgt demnächst) Georg und ich verbrachten den ganzen Tag damit durch die Läden zu ziehen, etwas zu Essen und natürlich mit Graffiti bewundern. Mich fasziniert einfach, wie die Schriftzüge und die Kunstwerke das Gesicht von Berlin definieren, es aber auch immer wieder verändern. Man fragt sich in Berlin eher, in was für eine Gegend man hier wohl gekommen ist, wenn keine Graffiti zu sehen sind, als anders herum.

Abends haben wir dann noch die Kuppel im Bundestag bestiegen und Berlin bei Nacht bewundert. Das war der einzige Tag, an dem ich meine Sneakers angezogen hatte. Das war der einzige Tag, an dem ich meine neue Hose mit den coolen Cut-Outs an hatte. Das war der Tag, an den wir in einen Schneesturm gerieten. Nach 5 Minuten war mein stylischer Filzmantel durchnässt. Meine Knöchel wurden taub vor Kälte. Aber es war wunderschön. Wir sahen zu, wie sich eine saubere, weiße Schneedecke über die dreckigen Straßen und besprühten Häuser legte.

Im Hostel stellten wir fest, wie schnell die Zeit doch vergeht und, dass wir tatsächlich schon packen mussten. Gedacht, getan.

Am Abreisetag unternahmen wir noch einen kleinen Schneespaziergang und stiegen dann in den Zug.

Meine Kleinstadt hat mich wieder.

Bis ganz bald,

eure Emily!

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One thought on “Von Schneestürmen, Flohmärkten und Graffiti

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