Letztens verbrachte ich mit meiner Mutter, meiner Schwester, meiner Patentante und ihrer Tochter ein paar sehr schöne Tage in Amsterdam. Wir hatten über Airbnb ein Hausboot gemietet, was ziemlich cool war. Zusätzlich zu unserer Unterkunft brachte es nämlich auch ein kleines Bötchen mit sich, dass wir immer benutzen durften. Dank seiner Größe und atemberaubender Geschwindigkeit tauften wir es liebevoll “Knäckebötchen”. Unser Knäckebötchen war ein treuer Begleiter, der uns mühelos durch die Grachten führte und uns sich wie Einheimische fühlen lies.

Natürlich besuchten wir auch das Anne Frank Haus, zum Glück hatten wir die Tickets vorbestellt und mussten deshalb kaum anstehen. Das Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert, es ist sehr eindrucksvoll, hinterließ bei mir aber auch ein Gefühl der Beklommenheit und Trauer.

Wir hielten an einem kleinen Café, um das Gesehene noch etwas verarbeiten zu können und machten uns dann zu einem kleinen Stadtbummel auf. Die Haupteinkaufsstraße fand ich grausam, ein Turiladen reite sich an den nächsten und die schmale Straße war hoffnungslos überfüllt. Schnell flüchteten wir uns in die weniger belebten Gassen und fanden einige niedliche Lädchen, die schön in das Amsterdamer Stadtbild passten. Wir kamen auch an einem Socken-laden vorbei und ich entdeckte im Schaufenster Socken mit Van Goghs Selbstporträt, ich zerrte die anderen in den Laden und fragte die nette Verkäuferin aufgeregt, ob sie auch Socken mit Van Goghs Stairy Night hätten. Die freundliche Verkäuferin führte mich zu eben diesen Socken und ich verliebte mich sofort in sie. Keine Frage, die waren gekauft.

Abends statteten wir noch den Food Hallen einen Besuch ab, das ist eine große Halle voller Streetfood-Ständen. Jeder suchte sich etwas leckeres und wir ließen den ersten Tag in Ruhe ausklingen.

Am nächsten Tag ging es ins “Rijks Museum”, dort wurden stundenlang Kunstwerke bewundert und ein ziemlich leckerer Cappuccino getrunken. Ebenfalls fanden wir einen Raum in dem wir selbst Zeichnen Konnten, diese Möglichkeit wurde natürlich auch noch ausgenutzt.

Abends kochten wir auf unserem Hausboot und saßen noch etwas zusammen, da wir am nächsten Tag schon aufbrechen mussten. Davor waren wir noch in einem total niedlichen Café frühstücken, dessen Wanddeko aus Voguecovern bestand, ich war sofort verliebt.

Wir brachten die anderen mit dem Knäckebötchen zum Bahnhof und traten selbst die Heimfahrt an.

Abschließend war es eine sehr schöne Zeit mit tollen, neuen Erkenntnissen und hey, ich habe zwar noch keinen Führerschein, aber ich bin in Amsterdam schon Knäckebötchen gefahren.

Mit lieben Grüßen und bis ganz bald,

eure Emily

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s